Interview: Hochschober-Chefin Karin Leeb
Shownotes
Seit fast 100 Jahren empfängt das Hotel Hochschober im österreichischen Kärnten seine Gäste – und die Gastgeber sind mittlerweile in der dritten Generation. Karin Leeb führt das Hochschober seit einem Vierteljahrhundert. Sie hat sich mit Tom zum Interview getroffen, um darüber zu sprechen, wieso nach den Plänen ihrer Eltern eigentlich jemand anders auf dem Chefposten sein sollte, wie sie das Personal ans Hotel bindet und welchen Ort sie Besuchern unbedingt empfiehlt.
Dieser Podcast entsteht mit freundlicher Unterstützung von LTA Reiseschutz. Die inhaltlich unabhängigen Recherchen ermöglichen wechselnde Tourismusverbände, Hotelpartner und Reiseagenturen.
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00:00:00: Seit fast hundert Jahren empfängt das Hotel Hochschober im österreichischen Kärnten.
00:00:05: seine Gäste und die Gastgeber sind mittlerweile in der dritten Generation.
00:00:10: Karin Leib führt das Hochschuber seit einem Vierteljahrhundert, sie hat sich mit Tom zum Interview getroffen um darüber zu sprechen wieso nach den Plänen ihrer Eltern eigentlich jemand anderes auf dem Chefposten sein sollte wie sie das Personal ans Hotel bindet.
00:00:31: Wir sind hier in einem ganz leisen Raum in der Hotelbibliothek.
00:00:38: Ich bin am Flüsse, aber ich glaube wir müssen gar nicht flüstern oder?
00:00:42: Also vor mir aus nicht, man darf auch sprechen.
00:00:45: Gut!
00:00:46: Dann können wir uns ja ganz normal unterhalten über das Leben als Gastgeber in einem familiengeführten Wellness Hotel mit großer Tradition.
00:00:55: Karin du bist seit weit über zwanzig Jahren in dritter Generation Gastgebrinn hier zusammen mit deinem Mann und hast uns jetzt hier in die Wortreich-Bibliothek eingeladen.
00:01:08: Was bedeutet dir?
00:01:10: Dieser Ort voller Bücher.
00:01:11: Dieser
00:01:11: Ort bedeutet mir sehr viel, weil ich... Mit dem Wortreich und mit der Auswahl dieser besonders liebevoll zusammengetragenen Bücher meine ersten Akzent gesetzt habe.
00:01:22: Als wir hergekommen sind, war das Haus ja nicht unser Haus.
00:01:25: Wir haben sozusagen ein Erbe übernommen und da war alles so wie meine Eltern das wollten.
00:01:29: Das war unheimlich erfolgreich und da hatte er alle seine Zeit.
00:01:32: aber der Martin und ich, wir haben dann schon auch versucht unsere Handschrift hier zu hinterlassen und auch spürbar zu werden mit unseren Leidenschaften und Ideen.
00:01:43: Und das Wortreich war eben meine persönliche Leidenschaft, weil wenn ich nicht das gewonnen wäre was sich geworden bin dann hätte ich wahrscheinlich irgendwas mit Sprache einfach gemacht.
00:02:10: spannenden Berichten aus dem Hotelalltag, auch zum Ausbau eures neuen Sauna-Bereichs.
00:02:16: Es passiert hier sehr viel und sehr vieles passiert nachhaltig.
00:02:22: Wie definierst du das Wort Nachhaltigkeit für dich?
00:02:25: Für mich bedeutet nachhaltiges zu Wirtschaften und zu Leben nicht die Umwelt ausbeuten, nicht auf Kosten anderer in der Gesellschaft ein Vorteil erzielen, nicht Mitarbeiter schlecht behandeln sondern Ein Zusammenspiel von Unternehmerfamilien, Gastmitarbeitergesellschaft und aller unserer modernen Stakeholder also der Banken.
00:02:48: Und unsere ganzen Berater dass man ein gutes Miteinander pflegt wo alle gut leben und wirtschaften können
00:02:54: Gerade Mitarbeiter.
00:02:55: Das Thema Fachkräftemangel betrifft uns natürlich nicht nur in Deutschland.
00:02:59: auch hier in den Alpen ist das ein großes Thema.
00:03:02: Ich habe bei der Anfahrt schon gesehen es gibt jetzt zum Beispiel auch einen Mitarbeiterhaus Denn du hast verstanden, ich muss ein bisschen was tun um hier gutes Personal zu bekommen.
00:03:13: Naja das haben auch die Eltern schon verstanden.
00:03:15: Die waren in den achtziger Jahren wo es noch lange keinen Fachkräftemangel gab.
00:03:23: Die Vorreiter waren in möglichem Machen von Freizeitgestaltung hier im Haus, das heißt nützender Anlage.
00:03:30: Es gab Partizipationen, das haben sie Mikromarketing genannt.
00:03:34: da haben die Abteilungen mitgearbeitet an der Produktentwicklung und neuen Ideen die man dem Gast vorlegen kann gute, qualitativ hochwertige Unterkünfte angeboten.
00:03:45: Und wir mussten noch einmal drauflegen und auch uns wirklich nach der Deckelstrecke in ganz Europa rekrutieren.
00:03:52: Wir haben mittlerweile zwei Insignationen die bei uns arbeiten.
00:03:55: also wir machen unheimlich viel und das ist nichts Neues sondern ich würde sagen ein roter Faden der über die Generation sich weiterzieht.
00:04:03: Diese Arbeit mit dem was die Familie geschaffen hat das prägt ja dein ganzes Leben.
00:04:09: Was bedeutet dieses Thema Familienbetrieb für dich?
00:04:12: Also, für mich persönlich ist einmal die Familie und die Verantwortung, die ich in der Familien übernommen habe.
00:04:18: Das ist einmal mein allergrößter Antrieb.
00:04:21: Es ist nichts was von außen kommt sondern es ist meine Motivation Verantwortung zu übernehmen.
00:04:26: Ich hab drei Brüder, die alle abgewunken haben.
00:04:29: Ich hab mir gedacht das muss weitergehen, das muss in der Familie bleiben Und das ist meine Verantwortung zum letzten Moment so gut ich kann machen.
00:04:39: Und ihr denkt auch ausgesprochen lokal, vieles von dem was man hier essen oder trinken kann kommt aus der Region?
00:04:48: Ich verstehe das als ein Bekenntnis zu eurer Heimat.
00:04:51: Ein Bekenntniss unserer Heimat sind historisch gewachsene Beziehungen die gepflegt werden und auch etwas was wir ins Schaufenster stellen seit auch in der Gesellschaft dass er einen neuen Stellenwert hat zu beziehen, weil man kurze Transportwege hat.
00:05:09: Weil man einfach die Regionale Wirtschaft stärkt und weil es eine schöne Geschichte ist, die man erzählen kann.
00:05:17: Das heißt also dass wir auch die Geschichten unserer Lieferanten gerne erzählen und die Gäste das auch interessiert.
00:05:22: Was die Geste angeht, erzählt das Thema Nachhaltigkeit fast genauso viel.
00:05:27: Jeder Hotelier freut sich über Stammgäste und ich denke mal, du kennst auch sehr viele mit denen du gewissermaßen aufgewachsen bist.
00:05:35: Ganz genau!
00:05:36: Wir haben einen sehr hohen Anteil.
00:05:38: Ich würde sagen es ist zu fünfundsechzig bis siebzig Prozent.
00:05:41: wir nennen uns wiederkehrende Gäste davon sind aber sicher vierzig Prozent wirklich über Generationen StammGäste die uns begleiten Gästen, die jetzt ungefähr meinem Alter sind.
00:05:53: Die sind hier auch aufgewachsen und haben mit mir quasi im Kinderspielzimmer gesessen und haben Lego gebaut.
00:06:00: Ja wir sind gemeinsam aufgewachsen und jetzt kommen sie mit ihren Kindern Und manche haben auch schon Enkelkinder, das erschreckt mich ein bisschen.
00:06:08: Für diese Gäste bedeutet der Hochschub war nicht nur eine Leistung die man bezahlt und konsumiert – eine Dienstleistung sondern es ist auch Erinnerungen!
00:06:17: Das ist Nostalgie, das ist gemeinsam erlebtes, Zeiten die man durchgestanden hat.
00:06:24: Mein Vater ist verstorben, deren Eltern sind teilweise verstorbt.
00:06:27: Also es ist wirklich eine sehr enge Bindung und das macht den Hochschuba auch sehr speziell glaube ich.
00:06:34: Was bedeutet es für dich, Gastgeberin zu sein?
00:06:36: Also wir leben ja auch zu einem großen Teil des Jahres hier.
00:06:40: Und unser Arbeitsumfeld ist auch unser Lebensfreizeit-Umfeld und unser Zuhause.
00:06:46: Wir gestalten uns unser Zuhausen so wie wir auch gerne leben möchten.
00:06:51: Ich glaube das spürt man auch als Gast.
00:06:53: Das ist eine Familie die hier vor Ort anzutreffen ist, die sich interessiert über das normale hinaus, die auch Fürsorge trägt.
00:07:03: Alles was hier so passiert, es gibt medizinische Notfälle.
00:07:06: Es gibt emotionale Notfelle und alle möglichen Dinge die hier passieren und das alles findet in einem Familienrahmen
00:07:13: statt.".
00:07:14: Und mit der Zeit hat ja auch jede Generation ihre eigenen Akzente gesetzt und einen dieser Akzenten kann man noch sehr deutlich sehen – das ist nämlich der China-Turm in dem meine Partnerin und ich gestern schon waren.
00:07:28: Wie kam die Idee dazu?
00:07:30: Also der Kinatum war nicht die erste exotische Attraktion.
00:07:34: Die erste exotsche Attraktion war das Der Hamam, das orientalische Badehaus am Berg.
00:07:40: Das ist entstanden weil meine Eltern mit uns eine wirklich ohne Hintergedanken geplante Reise nach Istanbul unternommen haben.
00:07:50: Dort haben wir die Hammam-Kultur kennengelernt und die Eltern haben sich dann eingebildet, ja das war gerade der Anfang von der ganzen Wellnisentwicklung.
00:07:57: mein Gott es würde hier passen.
00:07:59: da haben sie dann über Jahre geplant mit turchkischen Architekten und Handwerkern ein authentisches orientalisches Badehaus am Berg so.
00:08:07: Das war in war dann erst zwanzig Jahre später.
00:08:15: Die Geschichte ist, die das auch die Eltern wieder reisen gemacht haben nach China, haben die T-Kultur kennengelernt, haben diese ganze fernöstliche Bewegung und Entspannungslehre kennengelernen und haben sich eingebildet.
00:08:29: Das würde auch hierher passen.
00:08:31: Im Zuge der Realisierung war dann die Übergabe, wo mein Mann und ich diese Idee geerbt haben.
00:08:36: Mein Vater hat uns das offen gelassen und gesagt, fahrts mal dahin, schaue es an!
00:08:41: Besuch die Zentren, wo es die berühmtesten Teehäuser gibt und die Teekultur zelebriert wird.
00:08:46: Und ja, das ist aufgegangen.
00:08:48: Dieses Samenkorn und wir waren begeistert haben dann wieder ähnlich wie die Eltern Architekten gefunden und Handwerker und Planer und Berater und die es dann geholfen haben umzusetzen.
00:08:59: Man gewinnt hier auch Ruhe man kann sich mal sehr gut um sich selbst kümmern.
00:09:03: Das geht zum Beispiel auch mit dem Angebot des Intervallfastens und dafür reicht ein Hinweis An die Küche, oder?
00:09:10: Ja
00:09:11: das kann einfach bei der Buchung bekannt gegeben werden auch von Tag zu Tag entschieden werden.
00:09:16: Also die Geschichte dahinter ist die dass wir einfach überzeugt sind dass der Hochschuler in seiner Höhenlage mit seinem Umfeld dieser Zirbenwälder und den drei Seen mit den vielen gesunden Angeboten bei uns wird schon seit fünfzehn Jahren vegan und vegetarisch gekocht.
00:09:32: also dass wir prädestiniert sind für alles was ein gesundes langes glückliches Leben möglich macht.
00:09:40: und im Zuge dessen habe ich mich auch ein bisschen beschäftigt mit dieser Theorie, dass Essenspausen sich günstig auf den Organismus auswirken und aufs Wohl befinden.
00:09:51: Und dann haben wir mit unserem Küchenchef mal überlegt könnten wir das umsetzen?
00:09:56: ist es überhaupt möglich?
00:09:57: Wir haben eben die Möglichkeit, dass man bis elf Uhr früh stückt und dann eben die Essenspause einhält bis um halb fünf Und dann ab halb fünf, also einen Abendessen einnimmt.
00:10:10: Ein leichtes viergängiges vegetarisch vegan aufs klanzenbasiertes Abendessen und dann auf diese sechzehn zu acht Zeit eben kommt und dem Körper Gutes tut.
00:10:21: jeder hat ja so seine eigene Motivation weswegen er herkommt.
00:10:25: mir als nicht Skifahrer sind dann sofort erst mal die ganzen Lüfte und sowas aufgefallen.
00:10:30: ist Skitourismus eigentlich der Klassische Beweggrund für eure Gäste oder habt ihr doch mehr so ein etwas andere Klientel?
00:10:38: Ich
00:10:38: würde sagen, dass wir das ganz gut schaffen.
00:10:41: Dass wir nicht Skifahren als Hauptkommengrund verkaufen oder so kommunizieren sondern es ist das Wintererlebnis also gerade Schneids hier ganz schön dicke Flocken.
00:10:53: Also Wir haben ja eine Winterlandschaft die ist garantiert von Ende November bis in den Mai hinein.
00:10:59: Das heißt Es ist immer weiß Und es gibt viele Winterwanderwege.
00:11:04: Man kann lang laufen, man kann rodeln und Turen gehen, Schlittschuh fahren am zugefrorenen See.
00:11:10: Es geht den Gästen glaube ich nicht darum dass wir hier das Beste, Tollste anspruchsvollste Schiegebiet sind sondern dass man hier winter garantiert hat die Winterstimmung und dann jeder sich nach seiner Manier eben bewegen kann.
00:11:22: Dann möchte dich auf jeden Fall immer noch nach deinem Geheimtipp Fragen, was man hier unbedingt mal machen sollte wenn man hier im Ort ist.
00:11:32: Also am schönsten ist natürlich das Wandern und das Spazieren durch die ruhigen unberührten Zirbenwälder.
00:11:39: also hier ist einer der wirklich größten zusammenhängenden Zirpen Waldbestände von ganz Österreich.
00:11:45: und diese Wälde Dieses Farben-Spiel, die immer grünen Nadelbäume und da Schnee und die Ruhe.
00:11:54: Und das Vogelgezwitscher ist einfach etwas was sich wirklich ganz positiv auswirkt.
00:12:00: Da gibt es ein Lohnendes Ziel.
00:12:02: Das ist unsere eigene Hütte.
00:12:04: Die hütte am Sam.
00:12:05: Sam heißt diese Lichtung eine leeren Lichtung.
00:12:08: Da gibts einen schönen Blick ins Tal.
00:12:10: Die Hütter wird nur für unsere Gäste bewirtschaftet.
00:12:12: Sie hat keinen Strom und nur einen Brunnen-Trog vorm Haus.
00:12:17: Und es ist ganz urig, ein gemauerter Herd, der knistert das Feuer drinnen.
00:12:21: Und so dieses Gefühl durch die Natur zu gehen, zur Ruhe zu kommen, sich selber zu spüren... ...und dann im besten Falle wenn's kalt ist und in diese gewärmte Stube zu gehen.
00:12:31: Das ist was ganz Achaisches und was ganz Ursprüngliches!
00:12:34: Und das kenn ich noch niemanden den das nicht berührt
00:12:37: hat.".
00:12:37: Jetzt hattest du deine Kinder schon erwähnt?
00:12:39: Wie wichtig ist es dir, dass es mit denen als vierte Generation Hotel Lenker weitergeht.
00:12:47: Also mir ist es wichtig, dass die Kinder für sich einen Weg finden der sie glücklich macht erfüllt und dann werden sie das auch gut machen wofür sie sich entscheiden.
00:12:57: Und wir haben im Hochschulbau eine lange Tradition.
00:13:01: Das nie der den hochschulber übernimmt der er vorgesehen war also der erste Nachfolger.
00:13:06: der war siebzehn und ist leider Zu Ende des Krieges ganz jung gefallen.
00:13:12: Da mussten meine große Eltern einen Ersatz finden, der Ersatzt war dann mein Vater das ist eigentlich ihr Neffe.
00:13:18: die haben dann ihren Neffen adoptiert.
00:13:20: Der hat dann hier übernommen.
00:13:22: Bei uns war es dann so, dass wir eben vier Kinder sind.
00:13:25: Und der erste war nicht... wie nennen wir das?
00:13:28: Der ist hochintelligent und Universitätsprofessor für Statistik und Mathematik.
00:13:33: Also haben die Eltern immer gesagt, er ist kein Gastgeber, kein Hotelier.
00:13:37: Dann kam ich, ich war auch außen vor, weil Mädchen.
00:13:40: Und dann kam der zweite Sohn und da haben sie gesagt, der Ralf muss das machen!
00:13:44: Der Ralf hat aber dann Hotelkarriere eingeschlagen, sich für was anderes entschieden.
00:13:49: Also da war wieder nicht der Nachfolger und ich würde jetzt mal sagen, dass es bei uns auch so ist das wahrscheinlich nicht die Kinder des übernehmen.
00:13:56: Wir haben einen hoffnungsvollen Neffen, der hier bei unserer Restaurantleiter ist.
00:14:00: Der interessiert sich und er könnte sich vorstellen hier hineinzuwachsen und wir haben auch tolle Mitarbeiter und wir sehen es wirklich so, geopfert werden darf, damit der Hotelbetrieb in der geraden Linie weitergeführt wird.
00:14:18: Sondern das darf auch mal über Umwege
00:14:21: gehen.".
00:14:21: Aus
00:14:21: heutiger Sicht fast ein bisschen schockierend wenn man hört du warst kategorisch ausgeschlossen als Frau Du hast dich dann durchgesetzt?
00:14:30: Du hast diese Verantwortung auf deine Schultern genommen.
00:14:33: Wie blickst du zurück auf deinen Weg der ja auch mit sehr viel Selbstbehauptung einher gegangen ist?
00:14:39: Die Zeit also wir entschieden haben oder beschlossen haben, den Eltern anzubieten und diesen Betrieb weiterzuführen.
00:14:45: Also das war eben vor drei Jahren.
00:14:48: mein Mann Martin ist Münchner der hatte damals eine Praxis für Rolfing Feldenkreis Physiotherapie in München in Nymphenburg Und er hat wirklich alles hinter sich gelassen.
00:15:00: Familie Freunde Beruf eigen Selbstständigkeiten ist mit mir hergegangen Wenn wir sprechen viel darüber, also diese Zeit war einfach so geprägt von einem guten Gefühl von einer Zuversicht und von einer Gewissheit das Richtige zu entscheiden.
00:15:17: Dass wir damals nicht gewusst haben was uns alles an Hürden und Schwierigkeiten erwarten würde, das war sehr gut weil sonst hätten wir es sicher nicht entschieden zu machen und dennoch ist es die richtige Entscheidung gewesen und nach wie vor geben wir unser Bestes und haben den Hochschuber schon so manche turbulente Zeiten geschaukelt, stichwort Corona.
00:15:40: Jetzt sind wir sehr stark hinter die Kulissen des Hochschubers gegangen.
00:15:44: Zum Abschluss gehen wir noch einmal vor die Kulinzen.
00:15:46: Berate uns bitte mal deinen Lieblingsplatz im Hotel und die Lieblungsaktivität.
00:15:50: Meine Lieblinsaktivität ist das Eisbaden und das Kaltbaden.
00:15:56: Das habe ich vor zweieinhalb Jahren entdeckt und der Hortura-Hassi ist natürlich prädestiniert im Sommer.
00:16:01: Gibt es schöne Zugänge, wenn er auftaut.
00:16:04: in Mai hat das so unter fünf Grad und im August hat da so neunzehntzwanzig Grad.
00:16:10: also das ist eine Range.
00:16:11: da kann man schon schön kalt schwimmen und kalt baden.
00:16:15: und im Winter ist überhaupt das Beste der Fritte natürlich zu hat eine dicke Eisschicht die jetzt immer noch fünftig Zentimeter dick.
00:16:22: Und da haben wir dann ein Eisloch, das wir aufschneiden und eisfrei halten oder auch einen schönen Zugang bei der Sauna.
00:16:31: Da hat er so zwischen zwei Komma vier und ja so um die zwei Grad.
00:16:36: Das gibt mir einfach unheimlich viel Energie Motivation und ich liebe das Eisbaden.
00:16:42: Ich glaube es ist jetzt schon eher ein Nischen Thema aber es ist trotzdem mein Lieblingsplatz!
00:16:51: zwei bis zweieinhalb Jahren entdeckt für mich.
00:16:53: Gerade heute vom Frühstück war ich da, bin reingestiegen.
00:16:56: ja es war natürlich hammerhard aber man fühlt sich danach unglaublich und auch gestern aus der sauna raus.
00:17:05: wenn ihr unsere hauptepisode schon gehört habt dann habt ihr mich da käuchen und fluchen hören als ich nach den neunzig grad sauna hier in den se gestiegen bin.
00:17:14: ja aber du kennst das wie es einem kraft gibt.
00:17:17: Ja und sonst, also mein Lieblingsplatz jetzt der eher Mainstream ist.
00:17:21: Und vielleicht mehrere Menschen berührt natürlich der Kinaturm wenn man dort oben sitzt... ...und wenn ich die Musik höre, wenn nicht den grünen Tee rieche!
00:17:31: Und wenn ich dann einfach so das Eintauche mit allen Sinnen in diese Kultur, die wir für die Gäste hier hergeholt haben, da bin ich auch ein Stück stolz was wir alles geschafft haben und dass wir unsere Leidenschaften mit so vielen Gästen teilen können, weil viele Gäste lieben den Kinadurm und das Teehaus.
00:17:48: Danke Karin, dass du dir die Zeit genommen hast für dieses Interview!
00:17:52: Wer mehr von dir hören möchte der abonniert den hochinteressant Podcast euren eigenen Hotel-Podcast wo man dich und deinen Mann Hören kann, so wie jetzt gerade den überfliegenden Rettungshubschrauber.
00:18:07: auch das gehört hier zu den Bergen dazu.
00:18:10: Wir
00:18:10: sind stolz dass wir ganz in der Nähe eine Station haben wo er eben ist.
00:18:14: also der ist innerhalb weniger Minuten da und es ist ein großes Glück und deswegen sind wir auch dankbar dass der mitunter auch mal ganz schnell da ist.
00:18:23: Das ist gut zu wissen!
00:18:25: Und wenn ihr uns im Lieblingsreisen Podcast noch nicht abonniert haben solltet tut das jetzt gerne.
00:18:31: gebt uns auch eine Bewertung.
00:18:32: Wir freuen uns und wir freuen uns mit euch an die nächsten Ziele zu reisen, wir haben noch tolle Pläne!