Unterwegs in Luxemburg: Knuspriges Gebäck und schicke Wanderwege

Shownotes

Wir sind zurück im zweitkleinsten EU-Staat! Ranger Tom zeigt uns im Naturpark Öewersauer die besten Wanderwege. Ähnlich schön: Die Weinberge entlang der Mosel, wo die exquisiten - und seltenen - Luxemburger Weine gedeihen. Josy von der Genossenschaft Vinsmoselle erklärt, was sie so köstlich macht. Und in der Hauptstadt Luxembourg treffen wir Spitzenköchin Léa Linster, mit der wir über das Geheimnis ihrer Gebäckspezialität, den Madeleines, sprechen.


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Transkript anzeigen

00:00:00: Da kommt die Bahn.

00:00:00: Wir können

00:00:01: gar nicht einsteigen.

00:00:01: Wir haben noch keine Fahrkarte gekauft.

00:00:03: Scheiße, ist das ein Kontrolleur in der Bahn?

00:00:06: Ja, verbotene Sachen.

00:00:09: Übel geht's hier.

00:00:10: Zugange in Luxemburg, wo wir momentan unterwegs sind.

00:00:15: Ja, es ist Teil zwei unserer Doppelepisode.

00:00:17: In der ersten Episode haben wir schon Ranger Tom kurz kennengelernt.

00:00:19: Davon gleich mehr von dem guten Mann.

00:00:21: Außerdem waren wir im

00:00:23: Chocolatehaus, haben uns tolle Schokolade zeigen lassen.

00:00:28: Und in Kasumatten.

00:00:29: Nicht zu vergessen.

00:00:30: So

00:00:30: ist es.

00:00:31: Wir waren richtig schön unterwegs in Luxemburg, statt der Hauptstadt.

00:00:35: Da sind wir jetzt auch noch hier am Place Clairefontaine.

00:00:39: Ja, wir haben uns nämlich gesagt raus aus unserem sterilen Studios-Setting.

00:00:42: Lieblingsreisen ist da, wo das Leben ist.

00:00:44: Ja, und da zeichnen wir natürlich auch unsere Podcast-Episode auf.

00:00:49: Was erwartet uns heute, Tom?

00:00:50: Ich bin schon ganz aufgeregt.

00:00:51: Wir haben nämlich wieder so viele tolle Sachen erlebt.

00:00:53: Ah, so viele tolle Sachen.

00:00:54: Es wird sehr, sehr genussvoll.

00:00:56: Es geht um Wein.

00:00:58: Es geht um ... Eine köstliche Gebäckspezialität.

00:01:01: Aber zuallererst geht's um das Nice to Know.

00:01:05: Luxemburg ist der zweitkleinste Staat der Europäischen Union, nach Malta.

00:01:09: Und ungefähr so groß wie das Saarland, das übrigens direkt nebenan liegt.

00:01:13: Im ganzen Land leben etwas mehr Menschen als in Düsseldorf.

00:01:17: Und fast die Hälfte davon hat einen ausländischen Pass.

00:01:21: Die Hauptstadt Luxemburg ist gleichzeitig die einzige Großstadt des Landes.

00:01:26: Teile der Altstadt und die immerliegen Festungsanlagen gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

00:01:32: Kulinarisch ist einiges geboten.

00:01:34: Zu den Spezialitäten gehören geräucherte Schweinehals mit dicken Bohnen oder grüne Bohnensuppe.

00:01:41: Kenner schätzen auch den Cremant der Luxemburg, einen Schaumwein oder die Weine, die an den Hängen im Hinterland hergestellt werden.

00:01:49: Oh, Tom, werde ich das wieder höre?

00:01:51: Wein probieren?

00:01:52: Ich glaube, das sollten wir heute auch tun.

00:01:53: Wir treffen ja später noch einen Winzer.

00:01:55: Aber

00:01:55: das muss man sich natürlich auch verdienen.

00:01:57: Das heißt in unserem Fall, wir sind unterwegs.

00:02:00: Und zwar in der Natur mit einem alten Bekannten, bekannt aus Episode eins dieser Doppelepisode.

00:02:06: Ranger Tom vom Naturpark Obersauer, mit dem wir losgefahren sind.

00:02:10: Wenn man hier als Besucher herkommt, will man natürlich die Natur genießen.

00:02:14: Und wie könnte man das besser als beim Wandern?

00:02:17: Genau, dort an den Wanderwegen.

00:02:19: Der Region ist Ranger Tom unterwegs.

00:02:22: Und das ist so sein Job, ein bisschen zu gucken, dass da nichts weggeworfen wird, dass die Leute sich alle benehmen, die Touristen.

00:02:28: Und natürlich gehört auch zu seinem Job, uns Menschen, uns Touristen zu erklären, was Luxemburg so besonders macht.

00:02:34: Denn wir sind ja in einem echten Juwel unterwegs.

00:02:37: Hier befinden wir uns in einem Qualitätswandergebiet.

00:02:40: Was heißt das?

00:02:41: Wir haben eigentlich Superwege installiert, man geht immer nur ins Schleifen.

00:02:44: Die Bestildung ist auch top, man verwirrt sich nicht.

00:02:47: Und im Ganzen ver... fügen wir hier bei sechzig Wanderwegen bei.

00:02:51: ungefähr mit zweihundertdreißig Kilometern kann man hier schon einige Stunden umherlaufen.

00:02:55: Ja, das ist tatsächlich ein ganz großer Faktor hier, der Wandertourismus.

00:02:59: Tom, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich bin ja großer Wanderfreund, also ich fühle mich hier sehr wohl in Luxemburg.

00:03:03: Ja, ich

00:03:04: bin gar nicht so der große Wanderer, aber auch mir imponiert das natürlich.

00:03:07: Wenn ich höre, so viele Wege in so einem relativ kleinen Land, ja, das ist schon was Besonderes.

00:03:13: Ja, und so eine kleine, leichte Wanderung, da habe ich auch mal große Lust zu.

00:03:16: Ich bin jetzt gar nicht so der große Typ, der sich die Wanderschuhe schnürt und auf Tagesmärsche aufbricht.

00:03:22: Lieber in Adiletten und dann beschweren, dass der Weg irgendwie nicht gut ausgebaut ist.

00:03:26: Das

00:03:26: ist genau mein Ding.

00:03:27: Ja, ja.

00:03:28: Die Wege sind hier so gut ausgebaut.

00:03:29: Da hätte ich wahrscheinlich selbst unter solchen Umständen gar keinen Grund, mich irgendwie zu beklagen, weil es nun mal einfach gut funktioniert.

00:03:38: Und was daran so toll ist, das beschreibt Tom hier so.

00:03:42: Wir haben hier sehr viele schmale Peder.

00:03:43: Man muss wissen, hier geht es überall rauf und runter.

00:03:46: Wir sind in Ardennen auf gleicher Höhe gehen.

00:03:49: Ist fast hier unmöglich.

00:03:50: Jedoch das, was man hier sieht, ist einfach nur wunderschön rund um den See.

00:03:53: Wunderschön.

00:03:54: Natürlich.

00:03:55: Ganz anders sieht es zum Beispiel aus, wenn jetzt Hochsommer ist und die Tagestouristen hier reinströmen und die Liegewiesen belegen.

00:04:03: Das hat er uns auch erzählt.

00:04:04: Da sind dann tausende Leute auf engstem Raum so richtig so Mallorca-Feeling sein.

00:04:10: Das ist natürlich weniger was für uns.

00:04:11: Aber sowas.

00:04:12: Eine schöne Wanderung.

00:04:13: Ja, doch dafür habe ich wirklich verstanden.

00:04:16: Und

00:04:17: Tom hat da auch noch ein ganz besonders tollen Tipp für eine Wanderung, die sich echt lohnt.

00:04:22: Die haben wir in den Top drei für euch.

00:04:25: Und Tom kennt sich auch ein bisschen mit der Geschichte aus.

00:04:28: Es gibt also ein kleines Museum an der Ranger Station am Naturpark, wo ein altes Handwerk betrieben wird.

00:04:35: Noch, wenn man nämlich nachfragt, gibt es dort einen alten Webstuhl.

00:04:39: Es gibt nämlich hier noch die Tuchmacherei.

00:04:41: Früher natürlich sehr wichtiger Wirtschaftszweig, heute nur noch was fürs Museum.

00:04:45: Aber wir haben nachgefragt, hier könnte nicht für uns einmal diesen Webstuhl noch mal aktivieren.

00:04:49: Und

00:04:50: das hat man für uns gemacht.

00:04:52: Wir können hier mal kurz reinhören.

00:04:58: Das ist der Klang eines alten Handwerks.

00:05:01: Gut, natürlich macht es eine Maschine, aber selbstverständlich ist es noch eine Form.

00:05:05: von Handwerk, weil da wirklich ein sehr wertiges Produkt hergestellt wird.

00:05:10: Und wer sich da mal einfühlen möchte, wir sind ja so verrückte Mäuse, wir lassen einfach immer das Mikrofon mitlaufen.

00:05:17: Wir haben uns mal wieder gesagt, wir müssen eine ASMR-Bonus-Episode mitbringen.

00:05:23: Und das ist in diesem Fall ja das Klackern des Webstuhls auf einer halben Stunde.

00:05:29: Ein lebendiges Museumserlebnis, so würde ich es mal beschreiben.

00:05:33: und wenn man das sich so paar Minuten anhört.

00:05:35: Wir bieten sogar eine halbe Stunde an, dann kann man sich es so richtig reinfühlen in die damalige Zeit und kann sich vorstellen, wie so klack, klack, klack, nach und nach herrlicher Stoff entsteht, der dann da unten aus der Maschine langsam rausläuft.

00:05:46: Eine ganz tolle, auch laute Zeit war das, aber eben auch ein Handwerk, was man bis heute wertschätzt hier.

00:05:52: Hört euch das auf jeden Fall an.

00:05:53: Diese Episode ist jetzt schon online.

00:05:55: Es ist wirklich was zum... reinfühlen

00:05:58: und jetzt was zum rein trinken.

00:06:00: zum rein genießen.

00:06:01: ja tolle überleitung ich weiß wie.

00:06:03: wir besuchen ein weingut denn luxemburg ist ja wirklich bekannt als weinland.

00:06:09: neunzig prozent hier übrigens ein weißweine und ich bin ja zu hundert prozent weißweinfreund

00:06:13: passt passt ja mal wieder.

00:06:15: es ist aber auch gar nicht so leicht an luxemburgischen weißwein ran zu kommen jedenfalls in deutschen landen.

00:06:21: der allermeiste teil wird auch hier im land konsumiert.

00:06:24: Also nur ein kleiner Teil geht in den Export.

00:06:25: Wenn man das mal im Ausland in die Finger bekommt, dann ist es wirklich ein seltener Fund, was besonderes.

00:06:31: Aber jetzt waren wir natürlich an der Quelle und sind in die Weinkellereien von Domaine-Warnmoselle in Wellenstein gegangen, haben dort Josi Gloden getroffen.

00:06:42: Der ist Präsident der Genossenschaft.

00:06:45: Also Sinn der Sache ist, da haben sich einhundertseptzig Winzer zusammengeschlossen, damit sie gemeinsam ihren Weinvertrieb organisieren können.

00:06:53: Kleid zu die einzelnen Weingüter.

00:06:55: Die sind klein.

00:06:56: Da muss man als Gemeinschaft zusammenstehen.

00:06:59: Und das ist natürlich wichtig, so als Erzeuger Gemeinschaft zusammen aufzutreten.

00:07:04: Warum?

00:07:04: Das erklärt Josi hier.

00:07:06: Ich meine, zusammen ist man immer stärker.

00:07:08: Das war damals die Idee von den Winzern, die die Genossenschaft gegründet haben von unseren Vorfahren sozusagen.

00:07:14: Und ich meine, auch heute noch zusammen ist man immer stärker, als wenn man allein auftritt.

00:07:19: Die Winzer selbst, die bauen natürlich in schicken Lagen an und zwar entlang der Mosel herrlich gelegen.

00:07:24: Sicher ist schon mal, landschaftlich ist das hier alles ganz ganz toll.

00:07:28: Beste Kulisse.

00:07:30: Aber was heißt das eigentlich für den Wein?

00:07:32: Schmeckt man das auch?

00:07:34: Wir haben den großen Vorteil in unseren Weißweinen, erstens von unseren Böden her gesehen, die kalkalkidigen Leemböden, die natürlich optimal für die Bogundasochten sind, wie Weißbogunder, Graubogunder, Spätbogunder, Oxhauer sogar.

00:07:50: Und die Weine präsentieren sich optimal, fruchtig, die werden schmelzig, also die werden schon sehr schön.

00:07:57: Ich finde, man kann sich so einem Wein nicht nur nähern, wenn man einfach nur trinkt.

00:08:01: Ich finde, man muss ihn erleben.

00:08:05: Das heißt, geht raus in die Weingüter, lasst es euch zeigen, macht mal eine Verkostung zusammen.

00:08:12: mit dem Winzer.

00:08:13: Schaut euch an, wie der Wein eigentlich geerntet wird, wie er ausgebaut wird.

00:08:17: Da gibt es hinter den Kulissen eine Menge zu sehen und Besucher sind hier auf den Weingütern sehr willkommen.

00:08:23: Wir sind natürlich immer sehr froh, wenn Leute uns besuchen.

00:08:26: Die werden sind immer herzlich willkommen in unseren Häusern und auf jeden Fall können sie auch immer zu jeder Zeit, wir haben sieben auf sieben, haben wir unseren Weinstuben, sind geöffnet.

00:08:39: Weinproben gemacht werden können, wo die Leute Weine probieren können, respektiv auch zu jeder Zeit kaufen können.

00:08:47: Und wo wir schon so herrlich beim Weinen genuss sind, fehlt natürlich noch ein bisschen was, was man essen kann.

00:08:52: Da treffen wir dann gleich eine Meisterköche in eine echte Prominenz hier in Luxemburg.

00:08:58: Man kennt sie sogar in Deutschland aus dem Fernsehen.

00:09:00: Wir sind unterwegs in Luxemburg, haben hier schon Ein Stück Natur erlebt, haben Wein erlebt.

00:09:07: Und

00:09:07: sind draußen, Tom.

00:09:08: Wir zeichnen diese Episode Outdoor auf.

00:09:11: Bin ich auch gespannt auf Feedback.

00:09:12: Also, liebe Hörerinnen und Hörer, sagt doch mal, mögt ihr das?

00:09:15: Diese Akustik im Hintergrund.

00:09:17: auf einem kleinen Platz in Luxemburg sitzen wir hier.

00:09:19: Die Sonne strahlt uns ins Gesicht.

00:09:21: Ich hab großen Spaß.

00:09:22: Ganz in der Nähe ist die kleine Boulangerie von Lea Linsner.

00:09:26: Dazu gleich noch mehr.

00:09:27: Wir sind ja vorhin hergefahren.

00:09:29: Wir hatten es ein bisschen eilig.

00:09:30: Unser Hotel, das liegt so am Rande der Innenstadt.

00:09:33: Jetzt sind wir mitten in der Stadt.

00:09:35: Das heißt, wir mussten hier eben erstmal hinfahren mit der Tram und ja, da sind wir ein bisschen nervös geworden.

00:09:41: So, da kommt die Bahn.

00:09:43: Linie eins.

00:09:44: Ja, warte mal, wir können gar nicht einsteigen.

00:09:46: Wir haben noch gar keine Fahrkarte gekauft.

00:09:48: Scheiße, ich sehe auch gar keinen.

00:09:50: Ist das ein Kontrolleur in der Bahn da?

00:09:51: Oh Gott.

00:09:51: Wollen wir uns mal riskieren?

00:09:52: Meinst du ohne?

00:09:54: Ja.

00:09:54: Aber Schwarzfahren, das steht doch meist so da oben, wie viel das so kostet.

00:09:57: Also, sechzig Euro ist das ja bei uns.

00:09:59: Hier steht gar nichts.

00:10:00: Oh je, Tür zu und dann

00:10:02: waren wir gefangen.

00:10:03: Aber

00:10:03: wir haben natürlich dazugelernt.

00:10:04: Ihr tut es durch uns.

00:10:05: Euch passiert dieser Fehler nicht, denn hier ist der ÖPNV gratis.

00:10:09: So würde ich mir das... auch bei uns wünschen, hat man hier toll hinbekommen, keine Sorgen mehr darüber machen, wie viele Streifen oder Ringe oder sonst irgendwie sowas.

00:10:20: Nein, einfach einsteigen, irgendwann wieder aussteigen und alles ist geritzt.

00:10:24: Und modern sind die Bahnen so richtig schön und es gibt sogar, finde ich ja so geile, so kleine Details, kleine USB Anschlüsse unter jedem Sitz.

00:10:31: Man kann also auch noch sein Handy laden.

00:10:33: Es gibt auch W-Laden dort, in diesen Trams und auch in den Bussen zum Teil.

00:10:37: Also wow, besser geht's nicht.

00:10:38: Einfach herrlich.

00:10:39: Was fehlt da noch?

00:10:40: Ein kleiner Snack.

00:10:41: Was Süßes, würde ich mal sagen.

00:10:44: Also, wir haben Leer-Linster getroffen, die ihre kleine Boulangerie, ihren Delikatessen-Laden hier in der Innenstadt betreibt.

00:10:54: Und falls ihr den Namen noch nicht gehört haben solltet, dann unterscheidet ihr euch damit sehr von zum Beispiel einfach mal allen Leuten in Luxemburg.

00:11:05: Gestern in einer Kneipe, genau, haben wir Leute kennengelernt.

00:11:07: Die haben gesagt, ja also... Die kennt hier in diesem Land wirklich jeder, weil sie Fernsehköchin ist, die hat lange Jahre eine Kochsendung gehabt.

00:11:16: Hier, aber auch in Deutschland.

00:11:18: Sie war auch bei The Taste von Sat.Eins zu sehen, war auch Sterneköchen.

00:11:24: Jetzt hat sie ein bisschen down-gegraded.

00:11:26: Was sie jetzt selbst betreibt, ist eben dieser kleine Laden, wo sie nette kleine Backwaren verkauft.

00:11:32: Insbesondere Madeleins.

00:11:34: Eine französische Spezialität, so ein Repesantgebäck heißt das, wird mit Eischnee, Puderzucker etc.

00:11:40: gemacht.

00:11:41: Also Teig mit einer nicht übersüßen Note.

00:11:44: Hast du sowas schon mal gegessen?

00:11:46: Noch nie und je mehr du davon erzählst, möcht ich es probieren.

00:11:49: Vielleicht nach der Aufzeichnung gönne ich mir auch noch mal so ein Ding.

00:11:51: Aber wollen wir mal hören?

00:11:52: Du hast ja auch mit dir gesprochen.

00:11:54: Was hat sie dir erzählt?

00:11:55: Ich habe reingebissen in dieses Madeleine.

00:11:59: Und dann wollte ich wissen, naja, wie kriegt man das denn eigentlich hin?

00:12:02: Was ist denn das Geheimnis von einem guten Madelein?

00:12:05: Ja, also wenn ich das Geheimnis jetzt verrate, kann ich ja auch schon gleich meine Boutique zumachen.

00:12:10: Weil ein Madelein etwas richtig Gutes, etwas, was besser ist, als was alle anderen haben, hat natürlich ein kleines Geheimnis.

00:12:16: Und das ist hier in diesem Fall, es ist außen leicht knusprig, ihnen weich.

00:12:21: Und wenn man was macht, muss man es mit seinem ganzen Herzen machen.

00:12:24: Dann werden alle Sachen gut.

00:12:26: So, den Süßkram haben wir also quasi jetzt schon ab.

00:12:28: gehakt an dieser stelle lasst uns auch mal über die würzigen über die herzhaften dinge sprechen.

00:12:33: und tom wir können ja einfach mal plaudern hier.

00:12:36: wir haben uns was getraut und ich muss sagen ich wollte immer schon mal gänse stopp flieber probieren.

00:12:40: ich weiß ist in deutschland verboten und ich weiß die gänse und die enden die werden da gemästet.

00:12:45: das ist tierquälerei.

00:12:47: und trotzdem es ist hier eine spezialität und dann probiere ich das halt auch mal und es hat auch leider ganz gut geschmeckt.

00:12:53: und du tom hast noch einen draufgesetzt.

00:12:56: Bei dir sind Frosche über den Teller gehüpft gewissermaßen.

00:12:59: Da

00:13:00: gab es nicht mehr viel zu hüpfen, so fritiert wie die waren.

00:13:02: Ja, ich wollte immer schon mal Froschenkel essen.

00:13:05: Man kennt es natürlich vor allem für Frankreich, aber selbstverständlich ist auch die hiesige Küche sehr von der französischen Beeinfluss.

00:13:12: Und wir waren in einer Brasserie gestern, da gab es einfach beides.

00:13:15: Es gab für dich die foie gras, die Entenstopfleber und es gab für mich

00:13:21: die

00:13:21: Froschenkel.

00:13:22: Es ist jetzt, glaube ich, was man wirklich nicht jeden Tag essen will.

00:13:25: Aber das ist natürlich nicht die ganz typische Luxemburger Küche.

00:13:29: Also was man hier so gerne ist zum Beispiel.

00:13:32: Wir haben es im Nice to Know gehört.

00:13:34: Schweinen, Nacken, die Bonensuppe.

00:13:37: Und da hört man schon so ein bisschen was raus.

00:13:39: In welche Richtung es im Allgemeinen geht.

00:13:42: Leer Linster, die beschreibt es so.

00:13:44: Die luxemburgische Küche ist ja eine bäuerliche Küche eigentlich, also mit allem, was so wächst und was man so züchtet.

00:13:53: Wie Kartoffeln und Speck, aber vor allem sind wir auch bekannt durch unsere Bohnen.

00:13:59: Also wir machen Bohnen, Schlup, unsere Bohnensuppe ist mit grünen Bohnen und wenn man sie liebevoll und mit dem nötigen Wissen macht, dann wird es immer gut.

00:14:08: Also das ist unsere Empfehlung, wenn man schon mal hier ist, sowieso konzertsicher.

00:14:12: Lokale Küche probieren.

00:14:14: In Luxemburg gibt es sehr viele leckere Dinge.

00:14:16: Auch für welche, die nicht ganz so mutig sind oder sich eben nicht an die Froschenke anschauen.

00:14:20: Man kann hier sehr gut satt werden.

00:14:22: Und das sind aber ja noch keine Geheimtipps.

00:14:24: Das weiß man.

00:14:26: Ihr kennt und liebt uns aber für die Top drei.

00:14:28: Ganz am Ende jeder Episode.

00:14:30: Dinge, die wir ausprobiert haben, die wir absolut empfehlen können.

00:14:33: Tom, was ist da auf Platz drei gelandet?

00:14:35: Das ist das Hotel Mamma Shelter in Luxemburg statt.

00:14:38: Wir sind selbst dort.

00:14:40: abgestiegen und es ist ja eigentlich extrem schwer zu beschreiben.

00:14:44: Alles etwas drüber da drin von der Dekoration.

00:14:48: Und es ist auch wirklich was los.

00:14:49: Es ist ein sehr junger Laden.

00:14:50: Am Abend war da eine Party mit Cocktails und frisch gemachter Pizza.

00:14:55: Es war einfach so cool und danach geht man hoch und schläft.

00:14:59: Schön.

00:14:59: Cooles Hotel.

00:15:00: Du hast

00:15:01: Platz zwei für uns.

00:15:02: Ja, mal auf eine schöne Käseplatte irgendwo stoppen.

00:15:06: Können wir auch sehr empfehlen.

00:15:07: So geht nämlich Snacken hier in Luxemburg.

00:15:09: Geht auch wunderbar schon tagsüber.

00:15:10: Guckt auch keiner komisch, wenn man da schon mal einen Wein zu bestellt.

00:15:13: typisch hier.

00:15:14: Zum Beispiel im Käseladen Kämpfkola in der Innenstadt.

00:15:18: Haben wir durch Zufall entdeckt und lieben gelernt, waren sogar zweimal da.

00:15:21: Man kriegt dann zum Beispiel eine Auswahl aus fünf Sorten Käse.

00:15:25: Plus ein Glas leckeren Wein dazu.

00:15:27: Wunderbar.

00:15:29: Bleibt nur noch Platz eins.

00:15:30: Wie können wir das denn noch toppen, bitte schön?

00:15:32: Wir hatten

00:15:32: es ja vorhin versprochen, den Wandertipp den Ranger Tom gibt.

00:15:37: Also Empfehlung für euch.

00:15:39: Ich hoffe, ich spreche es richtig aus.

00:15:42: Der Eisleck Pat Bavignie.

00:15:44: Also Bavignie ist der Ort.

00:15:46: Eisleckpat darunter sind so verschiedene Wanderwege zusammengefasst.

00:15:51: Und dieser hier, der ist knapp zehn Kilometer lang.

00:15:54: Man geht so ungefähr drei Stunden.

00:15:56: Also wenn man schneller ist, dann schafft man es in zwei.

00:15:58: Wenn man sehr gemütlich unterwegs ist, dann eher in vier.

00:16:01: Dabei gibt es auch noch eine tolle Aussicht auf den Obersauer Stausee.

00:16:05: Ja, und wenn man Glück hat, so heißt es, kann man da angeblich auch Biber sehen.

00:16:10: Das ist doch mal ein Versprechen, oder?

00:16:11: Ja,

00:16:11: aber absolut!

00:16:12: Biber sind immer toll anzuschauen.

00:16:14: Und nochmal der Hinweis an zu hören, ist unsere ASMR-Bonus-Episode jetzt schon online in eurem Podcast Player.

00:16:22: Der Webstuhl, siebzig Jahre oder sogar noch ein bisschen älter und funktioniert immer noch.

00:16:27: Und den sich mal so anzuhören und reinzuführen in die damalige Zeit, ein ganz tolles Erlebnis.

00:16:33: Ansonsten Luxemburg, grandios hier, wir wollen unbedingt wiederkommen.

00:16:38: Es ist so viel hier zu erleben und zu entdecken.

00:16:40: Es

00:16:40: lohnt sich.

00:16:41: kleines Land, das sehr viel zu bieten hat, unsere Empfehlung.

00:16:46: Und für alle anderen Reiseziele hört ihr natürlich wieder bei uns rein, denn ihr habt uns selbstverständlich schon abonniert.

00:16:52: Falls noch nicht, tut das gerne Gels und hinterlasst auch gerne eine Bewertung.

00:16:57: Wir freuen uns darüber und sagen bis zum nächsten Mal.